Im Rahmen seiner Besuche im pastoralen Raum hat der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, am 12. Dezember unser Klinikum besucht. Begrüßt wurde der Generalvikar von Martina Paulus, Pastoralreferentin und Klinikseelsorgerin, sowie dem Kaufmännischen Direktor, der Krankenhausoberin, dem stellvertretenden Pflegedirektor, dem Pflegedienstleiter sowie der Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung. Bei einem gemeinsamen Gespräch in vorweihnachtlicher Atmosphäre tauschten sich die Teilnehmenden über die Rolle des Klinikums in der Region sowie über aktuelle Entwicklungen aus.
Im Gespräch wurde insbesondere die besondere Bedeutung des Standorts Kohlhof hervorgehoben, an dem seit nunmehr rund 100 Jahren eine Kinderklinik beheimatet ist. Diese lange Tradition – getragen von unterschiedlichen Trägern im Laufe der Jahrzehnte – prägt den Standort bis heute. Zugleich wurde die hohe medizinische Qualität in den weiteren Fachabteilungen und die umfassende Versorgung erwachsener Patientinnen und Patienten thematisiert.
Dr. Graf von Plettenberg würdigte den offenen und kontinuierlichen Austausch zwischen dem Bistum Trier und der Marienhaus-Gruppe sowie das Engagement der Geschäftsführung, die regelmäßig den Dialog mit den Seelsorgeteams sucht.
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs lag auf dem christlichen Profil des Klinikums. In der Kapelle informierte die Seelsorgerin über die vielfältigen Angebote der Klinikseelsorge, die über Gottesdienste hinausgehen. Dazu zählen unter anderem Möglichkeiten zur stillen Einkehr, ein Adventskalender mit berührenden Geschichten aus dem Klinikalltag sowie monatliche geistliche Impulse. Auch alternative Angebote wie LED-Kerzen werden von Patientinnen und Patienten, Besuchenden und Mitarbeitenden sehr gut angenommen – unabhängig von ihrer religiösen Bindung.
„Der Besuch von Dr. Graf von Plettenberg war für uns ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung“, sagt Martina Paulus, Pastoralreferentin und Klinikseelsorgerin am Marienhaus Klinikum Neunkirchen. „Gerade in bewegten Zeiten ist der persönliche Austausch über das, was uns als christliche Einrichtung trägt, von großer Bedeutung. Unsere Seelsorgeangebote richten sich an alle Menschen im Haus – unabhängig von Herkunft oder Glauben – und werden im Klinikalltag sehr bewusst angenommen.“
Zum Abschluss dankte der Generalvikar dem Team des Marienhaus Klinikums Neunkirchen für den offenen Austausch und den wertvollen Beitrag, den das Haus für die Menschen in der Region leistet. Besonders hob er hervor, dass die gelebten christlichen Werte – neben der hohen medizinischen Expertise – einen wichtigen Unterschied im Klinikalltag machen.





